Konsequentes Engagement vor Ort

Jahresabschluss mit Ehrungen bei den Sozialdemokraten

„Das Jahr 2018 war für die Sozialdemokratie kein einfacher Zeitabschnitt“, blickte der SPD-Ortsvereinsvorsitzende Hans Zaremba beim Jahresabschluss seiner Partei im Lokal „Bei Köneke`s“ auf die vergangenen zwölf Monate zurück. Die mühevolle Diskussion über den Eintritt in eine erneute Bundesregierung mit den Unions-Parteien, die lange anhaltend düsteren Umfragewerte und die schweren Schlappen bei den Landtagswahlen in Bayern und Hessen für die SPD in 2018 bezeichnete der Lippstädter als schwierige Begleiterscheinungen für die SPD-Arbeit vor Ort.

Auszeichnung für eine über Jahrzehnte bestehende Mitgliedschaft in der SPD: 
Von links Klaus Rennkamp, Ortsvereinsvorsitzender Hans Zaremba, Gustav Heynen, Heinz Gerling, Marianne Lenz, Dr. Johannes Lienert, Gudrun Lienert und Wolfgang Horstmann.
Archiv-Foto: Karl-Heinz Tiemann

Komplizierte Situation der SPD

„Unabhängig von der komplizierten SPD-Situation im Bund und in den Ländern haben wir als Parteibasis auch in 2018 unser örtliches Engagement konsequent fortgesetzt“ hob der lokale SPD-Vorsitzende beim traditionellen Grünkohlabend der Sozis in der Kernstadt und im Ortsteil Cappel hervor. „Ein Schwerpunkt in 2018 waren unsere Dialoge zum Zusammenhalt in Lippstadt.“ So habe man Gespräche mit der Katholischen Kirche (im März), dem SuS Cappel (Mai) und SV Lippstadt 08 (Juni) sowie mit dem Sozialverband katholischer Männer (September) und der Arbeiterwohlfahrt (Oktober) geführt. „Wenn wir heute eine Bilanz zum Zusammenhalt in unserer Stadt ziehen, dann können wir zweifellos eine hohe Hingabe an vielen Stellen im Stadtgebiet feststellen“, bewertete der Vorsitzende des Jugendhilfe- und Sozialausschusses der Stadt Lippstadt, die große Einsatzbereitschaft der Kirchen, sozialen Verbände und Sportvereine in Lippstadt, „die nicht immer einfache Integrationsarbeit voranzubringen“. Dass sich Lippstadt mit seinen mannigfachen Anstrengungen für die Integration im interkommunalen Vergleich gewiss sehen lassen kann, habe auch ein Ende September in Gütersloh durchgeführtes Forum der Bertelsmann-Stiftung mit den Schilderungen der Tätigkeiten in Lippstadt, Dessau, Dortmund und Rostock belegt, stellte der SPD-Kommunalpolitiker beim gemütlichen SPD-Jahresausklang gleichfalls heraus.

Zukunftswerkstatt als Ideenschmiede

Überdies betrachtete Hans Zaremba auch einige andere Aspekte der Aktivitäten in dem von ihm repräsentierten SPD-Ortsverein: „Wir konnten in 2018 unsere vor Jahren installierte Zukunftswerkstatt neu beleben. Sie soll auch weiterhin als Ideenschmiede für unsere kommunalpolitischen Initiativen dienen. Zudem werden wir im neuen Jahr die in 2018 begonnene Personalfindung für die Kommunalwahlen in 2020 fortführen.“ Obendrein nutzten die Sozialdemokraten im Lippstädter Ortsverein ihre letzte Zusammenkunft im nun zu Ende gehenden Jahr auch dazu, jene Frauen und Männer für ihre jahrelange Mitgliedschaft in der SPD auszuzeichnen, die im November bei der Jubilarehrung des Lippstädter SPD-Ortsvereins im „Mikado“ nicht dabei sein konnten. Geehrt wurden für ihre 30jährige SPD-Zugehörigkeit Marianne Lenz und Klaus Rennkamp, die 1988 der ältesten deutschen Partei beigetreten sind. Bereits in 1982 ist Heinz Gerling zur SPD gekommen und seit vier Jahrzehnten gehört Wolfgang Horstmann ihr an. Auf eine über 45jährige SPD-Verbindung können die Eheleute Gudrun und Johannes Lienert sowie Gustav Heynen zurückschauen, die im Jahr des großen SPD-Wahlerfolges mit dem Kanzler Willy Brandt am Sonntag, 19. November 1972, SPD-Parteimitglieder wurden.

Quellenangabe

Dieser Beitrag wurde am 22. Dezember 2018 für das Internet und die lokalen Printmedien von Hans Zaremba veröffentlicht.